Weiterbildung

Literaturempfehlung

  • Vereinigung für Betriebliche Bildungsforschung e. V. - Institut BBF (2015): Weiterbildungssystem Energietechnik. Grundlinien, Standards und Beispiele für Weiterbildungsbausteine
    Im Jahr 2013 begann das Modellprojekt Weiterbildungssystem Energietechnik. Es ist mittlerweile das Leitprojekt im Bereich "Fachkräfte und Qualifizierung" des Clusters Energietechnik Berlin-Brandenburg. Die vierte Publikation "WEITERBILDUNGSSYSTEM ENERGIETECHNIK - GRUNDLINIEN UND ECKWERTE" ist für das Verständnis der inhaltlichen Positionen des Weiterbildungssystem Energietechnik und seiner innovativen Elemente von grundlegender Bedeutung.

  • Schlutz, Erhard (2006): Bildungsdienstleistungen und Angebotsentwicklung. Waxmann-Verlag
    Das Buch aus der Studienreihe Bildungs- und Wissenschaftsmanagement ist ein sehr anschauliches praxisorientiertes Handbuch für die Gestaltung der Bedarfserschließung in der Weiterbildung und des Prozesses der Angebotsentwicklung. Anhand von Praxisbeispielen erläutert Schlutz Ziele und Vorgehen der Bedarfserschließung sowie vier grundsätzliche Ansätze der Bedarfserkundung. Auf Basis der ermittelten Informationen und Bedarfe wird ein Modell zur Angebotsentwicklung vorgestellt, welches die Aspekte Wofür? Für wen? Wozu? Was? Wie? Wo und womit? aufgreift und klärt. Als Ergänzung empfehlen wir das Buch von Gerhard, Rolf aus dem Jahr 1992 mit dem Titel "Bedarfsermittlung in der Weiterbildung", erschienen im Schneider-Verlag. Hier werden zahlreiche Instrumente der Bedarfserschließung vorgestellt, die als Anregung für die Gestaltung der eigenen Praxis dienen können.
  • Strauch, Anne/ Jütten, Stefanie/ Mania, Ewelina (2009): Kompetenzerfassung in der Weiterbildung. Bertelsmann-Verlag
    Mit dem eigenen Anspruch ein Buch für Praktiker und Praktikerinnen zu veröffentlichen, erläutern die Autorinnen verständlich die Grundlagen und Rahmenbedingungen der Kompetenzerfassung in der Weiterbildung. Vor dem Hintergrund des breiten Anwendungsbereiches der Kompetenzerfassung wird aufgezeigt, welche grundsätzlichen Fragen und Aspekte einrichtungsintern geklärt werden sollten und welche Methoden und Instrumente zur Verfügung stehen. Dabei werden oftmals bereits eingesetzte pädagogische Methoden, wie z.B. Beobachtung, Leistungsfeststellung (Test) und Beratungsgespräche unter dem Fokus der Kompetenzerfassung betrachtet.
  • Gnahs, Dieter (2007): Kompetenzen, Erwerb, Erfassung, Instrumente. Bertelsmann-Verlag
    Dieses Buch eignet sich insbesondere für alle, die einen grundlegenden Überblick rund um das Thema "Kompetenzen" haben möchten. Ausgehend von den bildungspolitischen Entwicklungslinien und Anforderungen an die Bildungsarbeit wird der Kompetenzbegriff geklärt, die Kompetenzbereiche aufgefächert und die verschiedenen Lernformen zur Kompetenzenzwicklung aufgezeigt. Einen Schwerpunkt bilden die Grundlagen der Kompetenzerfassung, deren Anwendungsfelder und mögliche Instrumente zur Erfassung von Kompetenzen. Die einzelnen Kapitel des Studientextes beinhalten jeweils Kontroll- und Reflexionsfragen zur Vertiefung des Themenbereiches.
  • Konrad, Klaus / Traub, Silke (2010): Selbstgesteuertes Lernen. Schneider-Verlag
    Die aktuelle Veröffentlichung von Konrad/ Traub greift ein wichtiges Thema der Bildungsarbeit auf und untersetzt dieses mit praktischen Gestaltungsmöglichkeiten. Nach einem Überblick zu den Hintergründen für selbstgesteuertes Lernen und einer Begriffsklärung werden zunächst die individuellen Voraussetzungen für selbstgesteuertes Lernen aufgezeigt. Darauf aufbauend stellen die Autoren Methoden zur Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen vor, um eine ausgewogene Balance zwischen fremd- und selbstgesteuerten Lernens zu ermöglichen. Auch wenn im Fokus der Methodenbeschreibung oftmals die Sekundarstufe II steht, ist diese Buch auch für Lehrende in der Weiterbildung empfehlenswert.
  • Schüßler, Ingeborg/ Thurnes, Christian M. (2005): Lernkulturen in der Weiterbildung. Bertelsmann-Verlag
    Das Buch aus der Reihe "Studientexte für Erwachsenenbildung" gibt einen guten Einblick in die Hintergründe und Kontexte des Wandels der Lernkulturen - bekannt auch unter dem Stichwort selbstgesteuertes Lernen. Interessant ist es für jene, die sich grundlegend mit dem veränderten Verständnis von Lernen und den damit einhergehenden Herausforderungen für die Gestaltung von Weiterbildung aber auch des Arbeitsplatzes auseinandersetzen möchten. Zusätzlich stellen die Autor/innen auch Gestaltungsmöglichkeiten zur Entwicklung neuer Lernkulturen vor, die Hinweise und Anregungen für eine vertiefende Auseinandersetzung geben.
  • Ott, Berndt/ Grotensohn, Volker (2005): Grundlagen der Arbeits- und Betriebspädagogik - Praxisleitfaden für die Umsetzung neu geordneter Berufe. Cornelsen-Verlag
    Nicht nur für die organisatorische und methodische Umsetzung neu geordneter Berufe in Ausbildung oder Umschulung bietet dieser Praxisleitfaden konkrete Hinweise. Die projekt- und arbeitsprozessorientierte Gestaltung von Lehr-/Lernprozessen wird mit handlungsleitenden methodischen Vorschlägen anschaulich beschrieben. Die Autoren spannen einen Bogen von der Bildungsorganisation, über die Entwicklungs- und Förderbeurteilung und den konkreten Methoden bis hin zur Organisation-, Qualitäts- und Personalentwicklung für projekt- und arbeitsprozessorientierte Aus- und Weiterbildungskonzepte. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und ermöglicht eine grundlegende Auseinandersetzung mit den bildungspolitischen und theoretischen Ansätzen.
  • Elster, Frank/ Dippl, Zorana/ Zimmer, Gerhard (Hrsg.) (2003): Wer bestimmt den Lernerfolg? Leistungsbeurteilung in projektorientierten Lernarrangements. Bertelsmann-Verlag
    Mit der arbeitsprozess- und projektorientierten Gestaltung von Lernarrangements stellt sich auch die Frage, ob und wenn ja wie Lernerfolge in neuer, diesem Ansatz entsprechender Form ermittelt und eingeschätzt werden sollen. Die grundlegenden Prinzipien und Ansätze für handlungsorientierte Leistungsbeurteilungen werden erläutert und durch Praxisbeispielen aus Modellversuchen in Unternehmen und Berufsschulen praktische Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Autoren stellen dabei sowohl auf Beobachtungs- und Diagnostikkompetenzen der "Lehrenden" als auch auf die Entwicklung der Selbsteinschätzung durch die Lernenden und die Beteiligung der Lernenden bei der Festlegung von Beurteilungskriterien und -methoden ab.
  • Epping, Rudolf, Klein Rosemarie, Retter Gerhard (2001): Langzeitarbeitslosigkeit und berufliche Weiterbildung. Bertelsmann Verlag
    Die Autoren stellen didaktisch-methodische Modelle, praxiserprobte Methoden und Instrumente für die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen vor. Darüber hinaus wird auf gesellschaftliche Trends und Dimensionen der Arbeitslosigkeit eingegangen und auch die individuellen Folgen für die Betroffenen werden beleuchtet. Ziel der Autoren ist es, neue Impulse und Orientierungen für die Weiterbildungsarbeit mit dieser Zielgruppe zu setzen. Das Buch zeichnet sich durch eine Vielzahl an Übungen, Beispielen, Checklisten und Übersichten aus. Daneben werden in den einzelnen Kapiteln immer wieder Reflexionsangebote für die Weiterbildner/innen angeboten, die helfen sollen ihre eigenen Einstellungen und Gefühle zu den Teilnehmer/innen sichtbar zu machen sowie deren Situation besser zu verstehen.

interessante Links für Recherchen

  • Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Wegweiser zu Bildungsinformationen. Als Meta-Server verweist er auf Informationen zum deutschen Bildungswesen sowie zu beruflicher Bildung und Erwachsenenbildung.
  • Die Abteilung "Weiterbildungstest" ist ein Projekt innerhalb der Stiftung Warentest. Neben Weiterbildungsangeboten testete die Stiftung Warentest auch Beratungseinrichtungen und führte eine vergleichende Bewertung von Qualitätsmanagementsystemen durch.
  • Lernen vor Ort ist als Bestandteil der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" der Bundesregierung eine Initiative für Kreise und kreisfreie Städte. Sie schafft Anreize, ein kohärentes Bildungsmanagement vor Ort zu entwickeln und zu verstetigen.