Archiv: Fachtagungen und Austausche

Ergebnisdokumentationen durchgeführter Fachtagungen seit 2003

Fachtagung: "Digitalisierung in der Weiterbildung - Alles neu durch 4.0?" (03.11.2016)

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Auch im Feld der Bildung werden die Innovationspotenziale der Digitalisierung breit diskutiert. In vielen Lehrerzimmern und Vorlesungssälen sind Flipped Classrooms und Open Educational Ressources bereits angekommen.
Aber was ist mit dem Feld der Erwachsenen- und Weiterbildung?
Wo liegen hier die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung?
Und was bedeutet Bildung 4.0 für Weiterbildungsanbieter in Berlin?
Welche Angebote gibt es bereits und was muss getan werden, damit diese auch tatsächlich dem konkreten Bedarf (heute wie auch zukünftig) auf dem Berliner Arbeitsmarkt entsprechen?
Die Dokumentation zur Fachtagung zeigt Ergebnisse dazu auf.

Fachaustausch "Qualifizierung 4.0 - Expertinnen und Experten im Dialog" (11.11.2015)

Die dynamische Entwicklung der Digitalisierung in der Wirtschaft verändert die Art und Weise, wie wir lernen, wie wir mit erworbenen Wissen und wie wir mit den Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten künftig umgehen.
In der Informations- und Wissensgesellschaft wird lebenslanges Lernen zur Basis für eine erfolgreiche Bildungs- und Arbeitsbiographie werden.
Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeitswelt? Welche Qualifikationen werden in der Arbeitswelt 4.0 erwartet und gebraucht? Wie wird sich das Lernen der Zukunft ausprägen und welche Formen nimmt es an? Welche Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung von Qualifizierung 4.0 bestehen?
Vor diesem Hintergrund diskutierten Expertinnen und Experten am 11.11.2015, auf Einladung der Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlins Dilek Kolat, vielfältige Herausforderungen und erste Handlungsoptionen für die Aus- und Weiterbildung.
Ein Porträt zum Workshop und zu den Ergebnissen finden sie hier Plakat Workshop Qualifizierung 4.0
Die Diskussionen und Ergebnisse des Workshops dienten als ein Beitrag zur Metropolenkonferenz "Arbeit 4.0 - made in Berlin" am 14.12.2015.

Fachtagung: "Lern doch was du willst. Gute und qualitätsvolle Bildungsberatung ist gestaltbar!" (12.11.2012)

Im Fokus standen zum einen der Know-how Transfer zwischen dem Land Berlin und Österreich und zum anderen das fünfjährige Jubiläum der Qualitätssicherung Berliner Bildungsberatungsorganisationen.
Die Fachtagung widmete sich mit den beiden Anlässen insgesamt den Rahmenbedingungen öffentlich geförderter Bildungsberatung und ihren Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten unter dem Fokus: Lern doch, was Du willst! Gute und qualitätsvolle Bildungsberatung ist gestaltbar?
Bild_Tagung Lerndoch 2012.jpg

Ergebnisse und Materialien:

"Berufliche Aus- und Weiterbildung im Rahmen internationaler Bildungsarbeit" (17.04.2012)

Mit der wachsenden Internationalisierung, beispielsweise rund um den neuen Flughafen Berlin Brandenburg, werden für den Arbeitsmarkt relevante Entwicklungen aufgezeigt, die Auswirkungen auf den Bereich der beruflichen Bildung haben. Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit durch Aus- und Weiterbildung mit internationaler Ausrichtung werden damit immer wichtiger. Internationale Bildungsangebote stellen jedoch auch neue Anforderungen an die Weiterbildungseinrichtungen.
Im Rahmen der Fachtagung wurde die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit interessierten Bildungsanbietern und Akteuren der Weiterbildung zu erörtern, wie die Potenziale zur Förderung internationaler Bildungsaktivitäten in Berlin genutzt und ausgebaut werden können.
Bild_Tagung Ausbildung int. 2012.jpg
Ergebnisse und Materialien

"Kompetenzorientierung in der Aus- und Weiterbildung" (06.12.2011)

Im historischen Ambiente der Hörsaalsaalruine im Medizinhistorischen Museum der Charité präsentierten Referenten aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark den Teilnehmenden verschiedene Ansätze der Kompetenzerfassung in Europa:
• aus der Schweiz: Frau Anita E. Calonder Gerster, Präsidentin Gesellschaft CH-Q mit einem Beitrag zu "Feststellung, Anerkennung formellen/informellen Kompetenzerwerbs - Umsetzung gemäß Berufsbildungsgesetz in der Schweiz"
• aus Dänemark Prof. Dr. Dirk Michel-Schertges, Universität Aaarhus mit einem Beitrag zu "Strukturen und Verfahren der Kompetenzfeststellung in Dänemark und das Kompetenz-Portfolio"
• aus Deutschland: Dr. Daniela Kroos, GIB Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH

Ergebnisse und Materialien

"Der DQR als Chance für die Weiterbildung?!" (27.06.2011)

Mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) soll eine bessere Vergleichbarkeit der nationalen Bildungsabschlüsse in Europa hergestellt werden. Er fungiert als Übersetzungsinstrument, um die nationalen Qualifikationen europaweit verständlich zu machen und so die grenzüberschreitende Mobilität von Beschäftigten und Lernenden und deren lebenslanges Lernen zu fördern.
Das "DQR-Café" lud ein zum Erfahrungsaustausch mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern.
Bild_Tagung DQR 2011.jpg

Ergebnisse und Materialien:

"Qualitätsmanagementsysteme für die Weiterbildung" (19.05.2011)

Die Einführung und Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems als Ausweis der Qualitätsfähigkeit gehören zum festen Bestandteil von Weiterbildungsorganisationen. Neben der Erfüllung ordnungspolitischer und gesetzlicher Anforderungen stellen Managementsysteme auch ein Start- und Bezugspunkt der Organisationsentwicklung dar.
Die Informationsveranstaltung bot Weiterbildungsanbietern einen Überblick gängiger Qualitätsmanagementsysteme. Es wurden sowohl der Aufbau und die zugrundeliegende Logik der Modelle erläutert als auch eine vergleichende Gegenüberstellung vorgenommen.

Ergebnisse und Materialien:

"Qualitätssicherung in der Weiterbildung 2010" (18.11.2010)

Ziel der Fachtagung war es, die bisherigen Entwicklungen und die aktuellen Aktivitäten aufzuzeigen sowie Bezüge zwischen den nationalen und internationalen Qualitätsansätzen gemeinsam zu diskutieren. Der Blick auf die europäische und internationale Ebene zeigte, dass gegenwärtig neue Ansätze zur Förderung der Qualitätssicherung initiiert werden. Hierzu gehören insbesondere die Verabschiedung des europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Ergänzung zum Europäischen Qualifikationsrahmen sowie die erste internationale Norm für Lerndienstleistungen in der Aus- und Weiterbildung.

Bild_Tagung Qualitätssicherung Weiterbildung 2010.jpg

Ergebnisse und Materialien:

"Internationalisierung der Bildungsmärkte" (21.04.2010)

Auf der Fachtagung wurde die Berliner Initiative zur Förderung internationaler Bildungsarbeit und zur Entwicklung eines Qualitätssiegels "Qvet" vorgestellt.

Ergebnisse und Materialien

"Kompetenzerfassung in der Weiterbildung" (26.01.2010)

Lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung und die Förderung der Selbstaktivität sind nach wie vor Schlüsselbegriffe bildungspolitischer Diskussionen. An diese Entwicklungen anknüpfend richtete die Fachtagung den Blick auf die Kompetenzerfassung in der Weiterbildung.
Das Ziel war es, Potenziale, Möglichkeiten aber auch Herausforderungen der Kompetenzerfassung im Lehr-/ Lernprozess aufzuzeigen und zu diskutieren. Auf einem Marktplatz wurden verschiedene Instrumente und Methoden der Kompetenzerfassung im Hinblick auf ihre Zielstellung und Anwendungsmöglichkeit vorgestellt.

Ergebnisse und Materialien

"Arbeitsmarkt versus Bildungsmarkt" (10.07.2009)

Weiterbildungsträger sind bei der Planung und Gestaltung von Bildungsangeboten mit einer Vielfalt von sich zum Teil widersprechenden Forderungen konfrontiert, einerseits bildungspolitischer Zielstellungen des "Lernens im Lebenslauf" und andererseits ökonomischer Bedarfe des Arbeitsmarktes.
Mit der Fachtagung haben wir dieses Spannungsfeld aufgegriffen und unter verschiedenen Perspektiven gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert. Der Fokus der Diskussion lag dabei auf der Herausforderung, die sich für die beteiligten Weiterbildungsakteure ergibt, wenn sie die arbeitsmarktliche Bedarfslage und Verwertbarkeit von Weiterbildungsinhalten, die Erhebung von Weiterbildungsinteressen aus Sicht der Betriebe und Teilnehmer/innen sowie eine erwachsenengerechte Gestaltung von Bildungsangeboten berücksichtigen wollen.

"Berliner Werkstattgespräche zur Qualitätsentwicklung in der Bildungsberatung" (2008)

Die Koordinierungsstelle Qualität organisierte in 2008 drei Werkstattgespräche mit Experten/ innen aus dem gesamten Bundesgebiet zu Themen rund um die Qualität in der Bildungsberatung. Ziel war es, zur Qualitätsentwicklung in der Bildungsberatung sowie der konzeptionellen Entwicklung nachhaltiger Qualitätssicherung beizutragen bzw. diese zu fördern. Dabei sollten Impulse für Maßnahmen und Aktivitäten in Berlin gesetzt werden.

Ergebnisse und Materialien

  • Transparenz und Informationszugang in der Bildungsberatung (13.03.2008): Diskutiert wurde, wie eine kundengerechte und verbraucherorientierte Aufbereitung von Informationen als Entscheidungshilfe für Beratene umgesetzt werden kann, z.B. in Form eines Beratungsinformationspools.
  • Bildungsberatung und Betriebe (08.05.2008): Diskutiert wurde die Frage, wie Bildungsberatung bei der Weiterbildungsplanung in Unternehmen einbezogen werden kann und welche Schnittstellen und Informationsbedarfe hierfür einbezogen und identifiziert werden können.
  • Qualität in der Bildungsberatung (10.07.2008): Vor dem Hintergrund der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Erfahrungen und Ergebnisse der Qualitätsentwicklung in 12 Berliner Beratungsstellen sollten Defizite und Potenziale, Wirkung und Nutzen der QM Einführung diskutiert werden. Des Weiteren wurden die Erkenntnisse mit anderen Erfahrungen/ QM-Modellansätzen in Deutschland unter Einbeziehung weiterer Expertisen zum Thema gegenübergestellt.

"Qualitätsentwicklung in der Bildungsberatung" (18.11.2008)

Die Fachtagung stellte die Ergebnisse und Erkenntnisse des gemeinsamen Qualitätsentwicklungsprozesses in der Bildungsberatung in Berlin vor. Der begleitende Marktplatz ermöglichte es, Ergebnisse und Erfahrungen der Qualitätsentwicklung mit den beteiligten Einrichtungen zu erörtern und zu diskutieren. In Würdigung der geleisteten Qualitätsarbeit erhielten die beteiligten Beratungsstellen die LQW-Fliese als Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen Testierungsprozesses.

"Die Europäisierung der beruflichen Bildung - neue Wege für die (Weiter-) Bildung?" (26.06.2008)

Mit der Einführung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und der Entscheidung für einen Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) werden in den kommenden Jahren verschiedene Initiativen, Entwicklungen und Ansätze bildungsbereichsübergreifend und insbesondere für die Weiterbildung maßgeblich an Einfluss gewinnen. Auf der Veranstaltung wurde zunächst ein Überblick über aktuelle Entwicklungen sowohl im europäischen als auch im nationalen Rahmen aufgezeigt und mögliche Konsequenzen für die Weiterbildung und den Arbeitsmarkt kritisch diskutiert. In Foren hatten die Fachtagungsteilnehmenden die Möglichkeit anhand konkreter Praxisfelder den Umgang mit den neuen Anforderungen sowie mögliche Umsetzungen zu diskutieren.

"Einführung des Lernerorientierten Qualitätstestierungsverfahrens LQW in Einrichtungen der Berliner Bildungsberatung" (15.11.2007)

Mit dem Bedeutungszuwachs von Bildungsberatung im Kontext des lebenslangen Lernens steigt auch die Notwendigkeit der Professionalisierung von Beratung sowie der Einführung und Anwendung eines entwicklungsfähigen Qualitätssicherungssystems in der Bildungsberatung. Mit der Einführung der Lerner- und Kundenorientierten Qualitätstestierung (LQW) in Berliner Einrichtungen der Bildungsberatung liegt ein Beispiel für die einheitliche Nutzung eines in der Bildungsberatung besonders geeigneten Qualitätsmodells vor. Die Fachtagung hatte zum Ziel, die Berliner Interessen und Leitvorstellungen zur Einführung des LQW-Modells in der Bildungsberatung vorzustellen.

"Neue Lehr-Lern-Formen in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung" (26.06.2007)

Ausgangspunkt und inhaltlicher Schwerpunkt dieser Fachtagung sind die Forderungen nach Verbesserung von Methodik und Didaktik sowie nach Veränderungen im Selbstverständnis von Lehrenden. Betriebe und Weiterbildungsanbieter stehen vor der Herausforderung, Lernprozesse unter Berücksichtigung der Erfordernisse der täglichen Arbeit und der individuellen Belange zu gestalten und umzusetzen, d. h. die morgen zu erwartenden beruflichen Anforderungen programmatisch zu antizipieren.

"Lebenslanges Lernen in und für KMU" (22.03.2007)

Das Ziel der Veranstaltung war es, Ansatzpunkte und Perspektiven für die Erstellung von bedarfsgerechten und geeigneten Weiterbildungskonzepten zu erörtern. Im Anschluss an zwei Impulsreferate wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die verschiedene Schwerpunktsetzungen hatten. Die Teilnehmer/innen erarbeiteten förderliche sowie hemmende Faktoren für betriebliche Weiterbildungsaktivitäten und diskutierten Möglichkeiten zu deren Überwindung. Natürlich stand den Teilnehmer/innen neben dem formellen auch ein informeller Rahmen zur Verfügung, um in entspannter Atmosphäre den Austausch und die Diskussion fortzuführen.

Zum Auftakt der mehrteiligen Veranstaltungsserie "Qualitätsentwicklung und Lebenslanges Lernen - Perspektiven für die berufliche Weiterbildung" fand am 30.01.2007 unter dem Motto "Qualität steht in den Sternen?!" die erste Veranstaltung statt. Das Ziel der Veranstaltung war es, neben aktuellen Beiträgen und Informationen zur Qualitätsdebatte auch den Austausch und die Diskussion zwischen denen zu fördern, die Qualität in der Weiterbildung theoretisch begründen und denen, die sie praktisch gestalten und verantworten. Zudem wurde zwischen und am Ende der Beiträge der Raum geschaffen, um in entspannter Atmosphäre auf informeller Ebene den Dialog fortzuführen.

"Kompetenzentwicklung und Kompetenzbilanzierung als neue verbindende und integrierte Aufgaben der Weiterbildungsberatung" (08.06.2006)

Kompetenzentwicklung und Kompetenzbilanzierung etablieren sich zunehmend als neue und integrierte Themen und Aufgaben in der Weiterbildung. In den Übergängen von der Bildungs- und Lernberatung zur Weiterbildungsmaßnahme, bis zur Aufnahme einer Beschäftigung, zeichnet sich immer mehr die Notwendigkeit einer passgenauen Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt ab. Die Fachtagung widmete sich folgenden zentralen Fragestellungen: Welche Anforderungen (Herausforderungen) ergeben sich aus der Wahrnehmung von Kompetenzen und der Ermittlung von Kompetenzen für die Weiterbildungsberatung (Bildungsberatung)? Welche Kompetenzen müssen vorhanden sein, um Kompetenzen von Dritten wahrzunehmen, zu ermitteln und zu bilanzieren? Und welche Qualitätsstandards lassen sich bereits identifizieren? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus für die Qualitätssicherung in der beruflichen Weiterbildung ggf. ableiten?

"Die Bedeutung von Lehrarrangements und neuen Lernkulturen für die Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung" (01.12.2005)

Neue Formen der Lehre und des Lernens setzen neue Strategien der Einbeziehung und Unterstützung von Lernenden voraus, mit weitreichenden Folgen für die Gestaltung von Lernprozessen. Dies stellt Weiterbildungseinrichtungen zunehmend vor neue Anforderungen an die Personalentwicklung und an die Entwicklung der Organisation selbst. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, Impulse und Anregungen für die Weiterbildungspraxis anzubieten. Die Bedeutung neuer Lehr- und Lernkulturen, insbesondere für den Qualitätsentwicklungsprozess in Weiterbildungseinrichtungen, sollte dabei hervorgehoben werden. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin Phil. Fak. IV Erziehungswissenschaften Abt. Erwachsenen-/ Weiterbildung, Frau Prof. Dr. Wiltrud Gieseke vorbereitet und gestaltet.

"Wo sind meine Kunden? - Erfolgreiches Marketing in der Weiterbildung" (17.06.2004)

Das System öffentlich finanzierter Bildung erlebt derzeit einen tiefgreifenden Wandel: Die öffentlichen Geldgeber ziehen sich aus Teilen zurück, jeder Einzelne wird mehr Verantwortung für seine Bildung tragen müssen. Für Bildungsträger bedeutet dies viel stärker als bisher den Einzelnen zum aktiven Lernen zu ermutigen, individualisierte Bildungsangebote zu entwickeln und diese eigenständig zu vermarkten. Marketing wird somit eine Überlebensfrage. In dieser Veranstaltung haben wir uns intensiv mit unterschiedlichen Aspekten des Bildungsmarketing beschäftigt. Zentrale Fragen dabei waren: Wie positioniere ich mich auf dem Weiterbildungsmarkt? Wer sind meine Kunden? Wie entwickle ich eine langfristige Marketingstrategie mit den geeigneten Instrumenten? Wie kommuniziere ich mit meinen Kunden?

"Neue Lehr- und Lernkulturen - Kompetenzwandel in der Weiterbildung" (06.05.2004)

In der Veranstaltung "Neue Lehr-Lernkulturen - Kompetenzwandel in der Weiterbildung" wurden insbesondere folgende Fragestellungen aufgeworfen: Welche Veränderungen ergeben sich durch das Prinzip Selbstlernen für Weiterbildungseinrichtungen? Wie können Weiterbildungsträger sich selbst, Lehrende und Lernende auf das Selbstlernen vorbereiten? Der Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V./ Projekt Qualifikations-Entwicklungs-Management (QUEM) gestaltet, die seit 2001 das bundesweite Programm "Lernkultur Kompetenzentwicklung" durchführen.

"Qualitätsmanagement - Grundbegriffe und Steuerungskonzepte" (19.02.2004)

Die Veranstaltung beinhaltete eine Überblick über die gängige Qualitätsmanagementsysteme von Dr. Edgar Sauter. Drei Qualitätsbeauftragte aus verschiedenen Berlin-Brandenburger Unternehmen gaben Einblicke in die Praxis der Einführung und Zertifizierung eines Qualitätsmanagementssystems. In Arbeitsgruppen wurden prozessfördernde Faktoren der Qualitätsentwicklung erarbeitet und diskutiert.

"Neue Wege in der Weiterbildung - von der Notwendigkeit der Qualitätssicherung" (09.12.2003)

Auf der ersten Fachtagung der Kompetenzstelle für Qualitätssicherung in der Weiterbildung wurde das Projekt mit den Zielen und Aufgabenschwerpunkten vorgestellt.



Ansprechpartner/in
Sarah Bindokat
s.bindokat@kos-qualitaet.de
Telefon: +49 (0)30 2887 565 18